Authoren Archiv: Museum für Druckkunst Leipzig

Let’s print in Leipzig 3

Mit „Let’s print in Leipzig 3“ macht das Museum für Druckkunst Leipzig in Kooperation mit Leipziger Druckwerkstätten das immaterielle Kulturerbe Drucktechnik erlebbar. Bereits zum dritten Mal zeigen ein Workshop (31.8. bis 11.9.2020) mit anschließender Ausstellung (13.9. bis 1.11.2020) zeitgenössische Druckgrafik und deren Entstehungsprozess.

„Let’s print in Leipzig 3“ ist die Fortsetzung der Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für zeitgenössische Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst. Internationale Künstlerinnen und Künstler sind von den Akteuren nach Leipzig eingeladen. Für zwölf Tage ist das Museum gemeinsamer Arbeits- und Schaffensraum. Zum Druckworkshop vom 31. August bis 11. September werden sie an den historischen Pressen ihre grafischen Arbeiten umsetzen. Unterstützt werden die KünstlerInnen von den LeiterInnen der Druckwerkstätten.

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden. Dies ermöglicht neue grafische Ausdrucksformen. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 8. Tage der Industriekultur Leipzig vom 3. bis 6. September öffentlich. Im Anschluss zeigt die Ausstellung „Let’s print in Leipzig 3“ die Arbeitsergebnisse sowie weitere grafische Arbeiten der beteiligten KünstlerInnen. Eine Dokumentation des Workshops wird publiziert und ist im Museumsshop erhältlich.

Beteiligte KünstlerInnen: Benjamin Dittrich (Leipzig), B.C. Epker (Leeuwarden, NL), Margarete Lindau (Mannheim), Thomas Moecker (Leipzig), Stefanie Pojar (Leipzig), Susann Pönisch (Berlin), Maria Schumacher (Leipzig), Claus Georg Stabe (Berlin), Aafke Ytsma (Leeuwarden, NL)

From Futura to the Future. International Letterpress Workers.

From Futura to the Future. International Letterpress Workers – Ausstellung vom 4. Oktober bis 15. November 2020

Internationale Typografie entdecken – Künstler*innenworkshop und Ausstellung

Ausstellungseröffnung: 1.+2. Oktober jeweils 17 bis 20 Uhr in Anwesenheit zahlreicher Letterpress Workers, die den Besucher*innen für Fragen und Austausch zur Verfügung stehen

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke von internationalen Typograf*innen, Grafikdesigner*innen, Kalligraf*innen und Steindrucker*innen, die in der Tradition des Bauhaus die Typografie als Mittel der Information, des Designs und der Kunst verwenden. Im Museum für Druckkunst wird erstmals ein Überblick der acht Jahre intensiver typografisch-künstlerischer Zusammenarbeit präsentiert.

Seit 2012 trifft sich die Gruppe der Letterpress Workers jährlich zu einem Workshop in Mailand, um gemeinsam zu einem vorher festgelegten Thema zu arbeiten. So reichen die Themen der ausgestellten Werke von „A world without electricity“ (2012) über „Let’s dance“ (2015) bis hin zu aktuellen politischen Themen wie zum Beispiel „Borders“ (2014) oder „True/False“ (2019).

Zusätzlich werden weitere unabhängige typografische Werke, die in den Werkstätten der Letterpress Workers unter Verwendung des historischen Materials der Blei- und Holzlettern entstanden sind, gezeigt.

Let’s print in Leipzig 2

Mit„Let’s print in Leipzig 2“ macht das Museum für Druckkunst Leipzig in Kooperation mit Leipziger Druckwerkstätten das immaterielle Kulturerbe Drucktechnik erlebbar. Bereits zum zweiten Mal zeigen ein Künstlerworkshop (19. bis 30.8.2019) mit anschließender Ausstellung (1.9. bis 20.10.2019) zeitgenössische Druckgrafik und deren Entstehungsprozess.

„Let’s print in Leipzig 2“ ist die Fortsetzung der Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst. Neun internationale Künstlerinnen und Künstler sind von den Akteuren nach Leipzig eingeladen. Für zwölf Tage im August ist das Museum für Druckkunst gemeinsamer Arbeits- und Schaffensraum. Zum Künstlerworkshop vom 19. bis 30. August werden sie an den historischen Pressen ihre grafischen Arbeiten umsetzen. Unterstützt werden die Künstler von den Leitern der Druckwerkstätten.

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werk­stätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden. Dies ermöglicht neue grafische Ausdrucksformen. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 7. Tage der Industriekultur Leipzig vom 22. bis 25. August öffentlich. Im Anschluss zeigt die Ausstellung „Let’s print in Leipzig 2“ die Arbeitsergebnisse sowie weitere grafische Arbeiten der beteiligten Künstler. Eine Dokumentation des Workshops wird publiziert und ist im Museumsshop erhältlich.

Beteiligte Künstler: Marcin Dymek (Kraków, PL), Marlet Heckhoff (Leipzig), Elisabeth Howey (Leipzig), Eléonore Litim (Lyon, F), Selma van Panhuis (Leipzig), Jan Vičar (Telč, CZ), Steve Viezens (Nürnberg), Matthias Weischer (Leipzig) und Christina Wildgrube (Leipzig).

„Let‘s print in Leipzig“, 2018 erstmals erfolgreich gestartet, bildet einen Beitrag zum lebendigen immateriellen Kulturerbe Drucktechnik. Große Aktualität erhält das Projekt dadurch, dass im März 2018 die Anerkennung der künstlerischen Drucktechniken als immaterielles Kulturerbe durch die deutsche UNESCO-Kommission erfolgte.

Ausstellung “Druckkunst 1919. Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe”

Reklamemarke Roeder Füllfederhalter, 1914 (c) Museum für Druckkunst

Die Ausstellung richtet ihren Blick auf die deutsche Gebrauchsgrafik im Jahr 1919, als die Weimarer Republik entstand, sich die Wirtschaft in Deutschland langsam erholte und in Weimar das Bauhaus gegründet wurde. In dieser Zeit des Aufbruchs knüpfte man zum einen an den Status quo von 1914 an, zum anderen versuchten viele Unternehmen in der Reklamegestaltung neue Wege zu gehen.

Anhand von Plakaten, Zeitschriften, Reklamemarken, Fotografien und Schriften macht die Schau in vier Themenbereichen sichtbar, wie mühsam, aber auch innovativ der Weg zum modernen Grafik-Design in Deutschland war. Mit dem Fokus auf das Jahr 1919 wird sowohl die Gleichzeitigkeit verschiedener Stilrichtungen, als auch der Beitrag des grafischen Gewerbes als Motor für die Moderne deutlich.

Mehr Informationen: https://www.druckkunst-museum.de/de/termin/druckkunst-1919-das-bauhaus.html

35. Leipziger Grafikbörse “PARADOX”

Ausstellung zu zeitgenössischer Druckgrafik von 100 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Gästen.

30. November 2018 bis 27. Januar 2019 im Museum für Druckkunst Leipzig

Bereits zum vierten Mal gastiert die nunmehr 35. Ausgabe der Leipziger Grafikbörse im Museum für Druckkunst Leipzig. Unter dem Thema PARADOX ist zeitgenössische Druckgrafik in verschiedensten Techniken von Künstlerinnen und Künstlern vornehmlich aus dem mitteldeutschen Raum zu sehen.

„Paradox“ – längst ist das Adjektiv mit griechisch-lateinischer Wurzel zum Bestandteil der Umgangssprache geworden. Mit ihm werden sich scheinbar einander widersprechende Aussagen, Zustände und Befindlichkeiten bezeichnet, die der geläufigen Meinung entgegenstehen, verwirrend, grotesk und absurd erscheinen.

Darauf bezugnehmend folgten 100 Künstlerinnen und Künstler der Einladung des Vereins Leipziger Grafikbörse e.V. zur Ausstellungsbeteiligung. Die Künstler stammen überwiegend aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Stadt Leipzig bildet einen Schwerpunkt. Unter den Teilnehmern sind Altmeister wie Karl-Georg Hirsch oder Rolf Münzner sowie Vertreter der mittleren Generation, junge Künstlerinnen und Künstler und Studierende. Hinzu kommen Gäste bspw. aus Köln und Holland. Sie alle gestalteten Werke in den unterschiedlichsten druckgrafischen Techniken.

Mehr Informationen: https://www.druckkunst-museum.de/de/termin/id-35-leipziger-grafikboerse-paradox.html

 

Let’s print in Leipzig

Immaterielles Kulturerbe und zeitgenössische Druckgrafik aus Leipzig

Internationaler Künstlerworkshop (20.-31.8.2018) und Ausstellung (2.9.-11.11.2018)

„Let’s print in Leipzig“ ist eine neue Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst. Von den Akteuren wurden neun internationale Künstlerinnen und Künstler nach Leipzig eingeladen. Im Rahmen eines Künstlerworkshops arbeiten sie vom 20. bis 31. August im Museum für Druckkunst an den historischen Pressen und schaffen neue grafische Arbeiten.

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene, als immaterielles Kulturerbe anerkannte Drucktechniken (Hoch-, Tief- und Flachdruck) künstlerisch genutzt werden. Die Ausstellung „Let’s print in Leipzig“ zeigt die Arbeitsergebnisse sowie weitere grafische Arbeiten. Beteiligte Künstler: Luke Carter (Leipzig und Bristol, GB), Sebastian Gögel (Leipzig), Pascale Hémery (Paris, F), John Jacobsmeyer (New York, USA), Yvette Kießling (Leipzig), Marie Carolin Knoth (Leipzig), Ellen Möckel (Berlin), Robert Schwark (Berlin), Thomas Widmer (Winterthur, CH).

Beitrag zum Jahr des europäischen Kulturerbes und zum Gutenberg-Jahr 2018. Begleitprogramm mit Führungen und Workshops: https://bit.ly/2tyhJo0

Auf nach Finnland. Finnische Plakate seit 1853

Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

28. Januar – 15. April 2018

„Auf nach Finnland“ nimmt den Besucher mit auf eine Reise in die Plakatkunst. Unberührte Natur, urbane Städte wie Helsinki oder eine Winterlandschaft werben auf 80 Plakaten in leuchtenden Farben zur Reise in ein noch unbekanntes Land. In druckgrafischer Meisterleistung wurden Wälder, Seen, Städte, landestypische Tiere und traditionelle Kleidung in Drucktechniken wie der Farblithografie und im Stil der Zeit wiedergegeben. Die Gestaltung der Plakate übernahmen dabei Künstler aus Finnland aber auch aus Deutschland, wie Adolf Bock, Alfred Mahlau und Wilhelm Hanken. Der Reiseschriftsteller Magnus Londen erzählt mit seiner Ausstellung über die Geschichte des Plakates und wie es als Mittel zur Kommunikation für die junge Nation Finnland, Besucher aus aller Welt anlockte und begeisterte.

Begleitprogramm:

Öffentliche Führungen, sonntags, 12 Uhr: 28.01., 25.02., 18.03., 15.04.18

Führungen 60+, dienstags, 15 Uhr: 06.02. und 10.04.18

www.druckkunst-museum.de

Sabine Golde. Künstlerbücher carivari

Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

03. Novembers 2017 – 25. März 2018

Carivari wurde 1992 in Leipzig gegründet und seither sind die Arbeiten in Ausstellungen und Messen im In- und Ausland zu sehen.

Das Buch als Bühne, auf der Worte inszeniert werden. Es ist ein Behältnis, um Ideen und Gedanken zu versammeln, einen Kontext zwischen Wort und Bild zu schaffen und als Objekt haptisch und optisch fassbar zu machen.

Eine Inspiration ist die zeitgenössische Musik. Es entstanden Ausgaben zu Texten und Kompositionen von John Cage + Erik Satie. Andere Themen sind Lyrik, philosophische Essays und naturwissenschaftliche Exkurse in der Edition ed.LOG.

Menetekel-dt. hebr. Bibeltext, Gedicht von Hans Magnus Enzensberger, 2008 ©Sabine Golde

Begleitprogramm:

Öffentliche Führungen: sonntags, 12 Uhr: 26.11.17, 14.1.18, 11.03.18

Führungen 60+: dienstags, 15 Uhr: 14.11.17 (Ganztags ermäßigter Eintritt für Besucher 60+)

www.druckkunst-museum.de

Günther Uecker – Huldigung an Hafez

Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

22. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018

Aus dem Werkzyklus Huldigung an Hafez © 2016 Guenther Uecker, Kunstverlag Till Breckner; Fotos Ivo Faber

Günther Uecker zählt zu den bedeutendsten und international bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Neben seinen Nagel-Objekten befasst er sich bereits seit den 1970er Jahren mit der Verwandlung von Texten in geschriebene Bilder. Vor allem Schriften aus außereuropäischen Ländern inspirierten ihn. Seit 2013 beschäftigte er sich mit dem Werk des persischen Dichters und Mystikers Hafez und schuf einen 42-teiligen Werkzyklus. Die Sieb-, Präge- und Sanddrucke werden ergänzt durch vollständige Ghaselen (eine poetische Versform) aus Hafez‘ Diwan auf Persisch und vom Künstler ausgewählte und handschriftlich umgesetzte Zitate auf Deutsch. Dabei wurden Wörter zu Farben und ruhige Blätter wechseln sich mit intensiven ab.

Mit „Huldigung an Hafez“ schuf Uecker nicht nur ein ausdrucksstarkes druckgrafisches Werk, sondern auch ein Plädoyer für die Wahrnehmung fremder Kulturen und vor allem eine Unterstreichung des Gemeinsamen, Verbindenden zwischen allen Kulturen.

 

Aus dem Werkzyklus Huldigung an Hafez © 2016 Guenther Uecker, Kunstverlag Till Breckner; Fotos Ivo Faber

Begleitprogramm:

Öffentliche Führungen: sonntags, 12 Uhr: 22.10.17, 19.11.17, 7.1.18

Führungen 60+: dienstags, 15 Uhr: 24.10.17 (Ganztags ermäßigter Eintritt für Besucher 60+)

www.druckkunst-museum.de

NEW TYPES. Drei Pioniere des hebräischen Grafik-Designs

Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

18. Juni bis 24. September 2017

Eröffnung am 18. Juni, 11:30 Uhr

 

Henri Friedlaender, Entwurf einer schmalen Version der Schrift Hadassah, 1967, © The Israel Museum, Jerusalem by Elie Posner

Die Ausstellung widmet sich drei Pionieren des hebräischen Grafik-Designs des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für den Kulturtransfer zwischen Deutschland und Israel. Franzisca Baruch, Henri Friedlaender und Moshe Spitzer wurden stark geprägt von ihrer Ausbildung sowie ihrem sozialen und künstlerischen Umfeld in Deutschland vor 1933. Sie lebten in Leipzig bzw. Berlin und wurden vom Werkbund und dem Bauhaus beeinflusst. Die Schriften und Symbole der drei Gestalter sind bis heute  im öffentlichen Raum, der hebräische Buchgestaltung und diversen Printmedien in Israel präsent. Daher kommt Ihnen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des grafischen Designs in Israel zu. „New Types“ zeigt Exponate aus Israel und Deutschland und gibt einen einzigartigen Einblick in das Schaffen dieser drei Künstler. Neben Skizzen, Schriftentwürfen und Musterbüchern werden auch hebräische Matrizen und Lettern gezeigt.

Die Schau wurde 2015/16 im Israel Museum in Jerusalem gezeigt und nun von der Kuratorin Ada Wardi exklusiv für Leipzig adaptiert.

 

Kuratorenführung mit Ada Wardi,  Sonntag, 18.6., 15 Uhr (in englischer Sprache mit deutschen Erläuterungen)

Öffentliche Führungen, sonntags, 12 Uhr: 25.6., 16.7., 20.8., 17.9.

Führungen 60+, dienstags, 15 Uhr: 20.6., 5.9. (Für Besucher 60+ gilt an diesen Tagen der ermäßigte Eintritt)

Vortrag: Mittwoch, 21.6., 19 Uhr, „Knotenpunkt Leipzig. Druck und Vertrieb jüdischer Bücher im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ von Dr. Arndt Engelhardt (Franz Rosenzweig Minerva Research Center Jerusalem/Simon-Dubnow-Institut Leipzig)

UM:DRUCK

Zeitschrift für Druckgraphik und visuelle Kultur | Journal of printed art and visual culture
Landstraßer Gürtel 17/30
1030 Wien, Österreich / Austria umdruck@tele2.at

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